01.05.2026 — Pünktlich zum 1. Mai machten sich 20 Expeditionsteilnehmer (darunter mehrere Kinder und ein Spürhund) unter Leitung des erfahrenen Expeditonsführers Gerhard Fritzmann auf, die Gefilde der jenseitigen Mainseite zu erkunden.
Die Überquerung des Flusses stellte für die Teilnehmer keine besondere Herausforderung dar, nahm Gerhard doch den gut begehbaren Pfad über eine bereits vorhandene Brücke.
Direkt am breiten Strom entlang, durch üppige Ufervegetation führte der Expeditonstrail. Ein Meer aus Blumen und blühenden Gräsern, die an die Tundra erinnerten, brachten die Expedition zum Erstaunen. Der Pfad verbreiterte sich in eine Seenlandschaft. Ein vor kurzem noch passierbarer Weg war plötzlich weggebrochen und zwang die Gruppe zur Umkehr. Gerhard Fritzmann führte die Gruppe auch durch dieses Abenteuer gekonnt und sicher.
Von weitem konnte man die Konturen eines Kirchleins auf einem Hügel erahnen. Dieses jedoch war nicht Ziel der Expedition. Vielmehr führte Gerhard in einen verwunschenen Urwald. Baumriesen säumten den Pfad, auf den kaum ein Sonnenstrahl durch das dichte Blätterdach drang. Umgestürzte Bäume lagen wie Skelette im Altwasser. Der Kadaver eines Riesenfisches (mind. 1 m) lag angefressen am Wegesrand. Auch dieses Abenteuer bestand die Gruppe unverletzt.
Nach all diesen Abenteuern waren die Teilnehmer froh, die Brücke über den großen Fluß zu erreichen, um wieder die heimatlichen Gefilde zu betreten.
Am Basislager waren unterdessen Helmut Kurth und Karlheinz Schönmann bereits bestens auf die Rückkunft der Expedition vorbereitet. Am offenen Feuer wurde Fleisch und Wurst gebraten. Der Anblick vielfältiger Salate, bereitet von den Familien und Freunden, erfreute die Rückkehrer.
Eine begeisterte Schar von über 20 Menschen feierte zusammen mit den Teilnehmern die glückliche Rückkunft der Expedition in geselliger Runde bei Essen und Fassbier.
Mit Blick auf vielleicht im nächsten Jahr zu bestehende Abenteuer brachte Expeditionsleiter Gerhard Fritzmann den Anwesenden mit 2 Blasrohren das zielgenaue Schießen bei. Es waren so manche ungeahnten Talente zu entdecken. Noch lange tagte die gesellige Runde bei so manchem Trunk, um sich über die bestandenen Abenteuer und Gott und die Welt auszutauschen.
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