Auf dem anspruchsvollen Programm standen u.a. die Städte Ravenna, Urbino, Bologna und der Kleinstaat San Marino. Am Hotel angekommen begrüßte uns der Chef des Hauses mit einem leckeren Begrüßungscocktail und erklärte seinen Gästen den ungefähren Ablauf der kommenden Tage. Nach dem Abendessen in Form eines sehr schmackhaften Büffets erkundeten die meisten der Zeiler Gäste den nahen, kilometerlangen Strand mit den zahllosen Strandliegen und erlebten zugleich einen herrlichen Sonnenuntergang.
Am kommenden Tag stand die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Ravenna auf dem Tagesprogramm. Immerhin fünf der acht frühchristlichen und byzantinischen Baudenkmäler zeigte uns unser sehr engagierter Reiseführer Marco. Das bedeutete, gut zu Fuß zu sein, um die Denkmäler mit ihrer meisterhaften Mosaikkunst besichtigen zu können. Hier ragt besonders die Basilika San Vitale hervor, welche Mitte des 6. Jahrhunderts eingeweiht wurde. Zum Abschluss der Tagesfahrt stand noch ein kurzer Besuch des Mausoleums des Ostgotenkönigs Theoderich, welches etwas außerhalb der Stadt liegt, auf dem Programm.
Am folgenden Tag ging es dann zuerst nach Urbino mit seiner unzerstörten gewaltigen Stadtmauer, der imposanten Kathedrale (Dom) und dem Herzogspalast (Palazzo Ducale). Auch das Geburtshaus des Malers Raffael konnte besichtigt werden. Da der Ort, mit seinen vielen engen und steil aufsteigenden Kopfsteinpflasterwege und seinen vielen vielen Treppen ebenfalls sehr anspruchsvoll zu begehen war, konnte man zum Ende der Führung, oberhalb des Ortes, einen fantastischen Ausblick auf das gesamte Ortsbild mit dem Gebirgszug des Apennin im Hintergrund genießen.
Am Nachmittag wartete dann der Besuch der ältesten und kleinsten Republik der Welt, San Marino, auf die Zeiler. Da unser Reiseführer hier vor Ort keine Erlaubnis zur Führung hatte (gehört ja nicht zu Italien), gab er nur kurze Hinweise und jeder konnte auf eigene Faust den Zwergstaat erkunden. An einem der höchsten Aussichtspunkte angelangt, konnte man dann einen traumhaften Ausblick genießen.
Der Maggiore-Platz im Zentrum der Stadt Bologna beeindruckte die Zeiler Besucher am vorletzten Tag mit seiner Weiträumigkeit und den vielen imposanten Gebäuden: das markante Rathaus, die Basilika San Petronio mit der längsten Sonnenuhr der Welt und der Neptunsbrunnen. Ganz in der Nähe befinden sich die zwei bekanntesten der insgesamt noch 20 bestehenden Geschlechtertürme der Stadt: der knapp hundert Meter hohe Asinelli-Turm und der Garisenda-Turm mit einer Neigung von über 3 Metern! Anschließend ging es noch weiter in einen Teil der Stadt mit unterirdischen Wasserläufen. Unter einer Straßenarkade befindet sich ein kleines Fenster: Wenn man es öffnet, erhält man einen „venezianischen Ausblick“ auf die Wasserstraße.
Am letzten Abend wartete dann noch ein Galadiner auf die Gäste, u.a. mit köstlich schmeckenden Fischfilets, drapiert auf einem Schwertfisch mit flambierten Erdbeerdesserts, welche mit Sternwerfer angerichtet wurden.
Auf der Rückfahrt starteten dann die Zeiler bei 26 Grad Wärme in „Bella Italia“, um bei nur noch 11 Grad das Abendessen in Denkendorf einzunehmen. Am Ende der Fahrt des vollbesetzten Busses bedankte sich Vorstand Günter Schuster bei allen Teilnehmern für ihre Pünktlichkeit zu den jeweiligen Abfahrtszeiten und bei den beiden Kuchenspendern für die Anfahrtspausen. Zu erwähnen sei noch, dass der Verein wie üblich bei den jeweiligen Fahrtpausen das Frühstück (Salzstangen und Pfefferbeißer), den Kaffee und zusätzlich noch Sekt und dieses Jahr Ramazzotti spendierte, was von allen Teilnehmern sehr gern angenommen wurde.
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